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Wassermangel: nur ein Problem der armen Länder?

Kommentar schreiben Dienstag, 09. März 2021

Wir drehen den Hahn auf und schon läuft es ... und läuft ... und läuft: Wasser, so sind wir es gewohnt, ist bei uns jederzeit, in jeder gewünschten Menge und in bester Qualität verfügbar. Wir können es bedenkenlos trinken, ansonsten lassen wir es durch die Toilette rauschen, benutzen es beim Kochen, Putzen und Wäschewaschen, im Garten und natürlich zur Körperpflege im Bad. Rund 127 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsche täglich. Kein Problem, es ist ja immer genug da. Doch in der letzten Zeit – nach einigen heißen Sommern und besonders regenarmen Jahren sowie angesichts von erschreckenden Meldungen von Dürren und verdurstenden Wäldern – machen sich viele von uns doch Gedanken um unseren Wasserverbrauch. Steht uns die lebenswichtige Flüssigkeit tatsächlich in unerschöpflicher Menge zur Verfügung? Müssen wir vor dem Hintergrund des Klimawandels verstärkt Wasser sparen? Wie sinnvoll ist das in unserem Land tatsächlich – und wie sollten wir mit dieser wertvollen Ressource richtig umgehen?

 

Inhaltsverzeichnis

Wassermangel: ein globales Thema

Wird auch in Deutschland das Wasser knapp?

Nur ein kleiner Teil des verfügbaren Wassers wird genutzt

Warum sollte jeder Wasser sparen, wenn doch kein Mangel daran herrscht?

Die Ressource an sich wertschätzen

Der Energieaufwand macht´s – deshalb am Warmwasser sparen!

Kennen Sie Ihren „Wasser-Fußabdruck“?

Wassersparen leicht gemacht

 

Seit 2003 findet jedes Jahr am 22. März der Weltwassertag statt, organisiert von den Vereinten Nationen (UN). Neben vielen Organisationen und Institutionen macht auch das Kinderhilfswerk UNICEF zu diesem Anlass darauf aufmerksam, dass weltweit unzählige Erwachsene, aber eben auch Kinder keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser haben – derzeit sind es rund 2,2 Milliarden. Noch weit mehr, nämlich geschätzt 3,6 Milliarden Menschen, leben aktuell in zumindest zeitweise extrem wasserarmen Regionen. Hunderte Millionen sind nicht einmal grundversorgt mit sauberem Trinkwasser.1 Und das, obwohl mehr als zwei Drittel der Erde von Wasser bedeckt sind. Auch wenn nur ein kleiner Teil davon trinkbares Wasser ist: Es könnte genug Wasser für alle Erdbewohner da sein – vorausgesetzt, es wäre gerecht verteilt und für alle zugänglich.

 

 

Wassermangel: ein globales Thema 

2,2 Milliarden Menschen ohne ausreichende Wasserversorgung: Das mit diesen nüchternen Zahlen verbundene Elend spielt sich weit weg von Deutschland ab – zumeist in den ärmsten Regionen von Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Dort, wo oft auch Kriege und Krisen wüten, die dann häufig auch die Wasserversorgung zusammenbrechen lassen. Wo Hygiene keine Chance hat, sich Infektionen und Epidemien ausbreiten, weil Krankheitserreger das vorhandene Wasser verseuchen. Wo Kinder keine Chance auf Bildung haben, weil sie jeden Tag stundenlang Wasser holen müssen, anstatt zur Schule gehen zu dürfen.  

 

Nicht zu vergessen der Klimawandel, der den Kampf um trinkbares und sicheres Wasser vielerorts noch verschärft. Zum Teil herrschen dramatische Dürren, anderswo tragen sintflutartige Regenfälle zu Überschwemmungen bei, die wiederum Wasser-Infrastruktur beschädigen oder zerstören können. Ob Trockenheit, Dürre oder Überflutung – all das wirkt sich negativ auf die Qualität und Menge des (Trink-)Wassers aus. So ist es abzusehen, dass immer mehr Menschen ihre Heimatregionen verlassen müssen, um noch leben zu können.

 

Doch manchmal müssen wir gar nicht mehr so weit schauen, um uns die Tragweite des Problems vor Augen zu führen – und um zu erkennen, dass das „Problem Wassermangel“ näher rückt. So hat dieser Mangel z.B. schon in Südeuropa dazu geführt, dass Bauern illegal Wasser aus eigenhändig gebohrten Brunnen entnehmen, um ihre Äcker weiter bewässern und Früchte ernten zu können. Die Folge: Der Grundwasserspiegel sinkt mehr und mehr ab – mit gefährlichen Folgen.

 

Wird auch in Deutschland das Wasser knapp?

Wir aber sieht es mit der Wasserversorgung in Deutschland aus? Müssen auch wir uns Sorgen machen? Nein, sagt etwa die Bundesumweltministerin. „Unser Land ist zum Glück noch weit von einem Wassernotstand entfernt“, ließ Svenja Schulze im Herbst 2020 auf einer Veranstaltung des „Nationalen Wasserdialogs“ verlauten.2 Diesen Expertenrat aus Wissenschaftlern, Wirtschafts- und Kommunenvertretern sowie Umweltpraktikern hat das Bundesumweltministerium (BMU) ins Leben gerufen. Ziel ist es, Strategien für klimabedingte Wasserknappheit in Deutschland zu entwickeln und somit die Wasserversorgung hierzulande auch langfristig zu sichern. Auch die Bürgerinnen und Bürger werden ab 2021 noch eingebunden und sind aufgerufen, eigene Vorschläge einzubringen.

 

Die grundlegende Handlungsempfehlung des Expertenrates: Deutschland muss sich wegen des Klimawandels auf längere Dürreperioden einstellen. Wasserknappheit werde damit in immer mehr Regionen immer häufiger ein Thema. Zugleich gelte es, die Wasserqualität, die vielfach unter hohen Nähr- und Schadstoffbelastungen leide, zu verbessern. Eine „nationale Wasserstrategie“ werde also dringend gebraucht.3 Das bedeutet: Zwar wird bei uns wohl auch in absehbarer Zeit noch reichlich sauberes Wasser aus den Hähnen sprudeln – doch dürfen wir es nicht sorglos verschwenden und müssen vor allem darauf achten, seine Qualität zu schützen.

 

Nur ein kleiner Teil des verfügbaren Wassers wird genutzt

Deutschland ist tatsächlich reich an Wasser: Das Land verfügt über etwa 188 Milliarden Kubikmeter Wasser jährlich, nur ein kleiner Anteil davon wird auch genutzt: etwa 24 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Jahr. Knapp wird es erst, wenn über ein Fünftel der verfügbaren Wasserressourcen entnommen wird – und davon war Deutschland bislang weit entfernt. Doch das könnte sich ändern, angesichts der trockenen Jahre 2018 bis 2020, die in den aktuellsten Bilanzen noch gar nicht auftauchen, und weiteren heißen Sommern, die vermutlich noch kommen werden.2

 

Denn unsere Wasserversorgung hängt entscheidend davon ab, wie es mit dem Bestand an Grund- und Oberflächenwasser aussieht. Unser Trinkwasser beziehen wir vor allem aus dem Grundwasser. Daneben gibt es noch das sogenannte Oberflächenwasser, also Flüsse, Seen, Quellen oder z.B. in Talsperren gesammelte Niederschläge. Die Formel ist ganz einfach: Je weniger Wasser in den Boden sickert, je weniger Wasser in die Quellen fließt, desto weniger ist auch für uns da. Die vergangenen besonders heißen Sommer hatten zur Folge, dass überdurchschnittlich viel Wasser verdunstet ist und die Vorräte über und unter der Erde teils aufgebraucht wurden. Gleichzeitig wurden sie nicht ausreichend wieder aufgefüllt, denn die Niederschlagsmengen in Herbst und Winter waren dafür zu gering. Dazu kommt, dass die Menschen wegen der Hitze mehr Wasser verbrauchten. Und weil zudem im Corona-Jahr 2020 viele nicht ins Ausland reisten, verbrauchten sie hierzulande noch viel mehr Wasser als sonst.

 

So gibt es inzwischen Regionen in Deutschland, die einen deutlich niedrigeren Grund- und Oberflächenwasserspiegel als bisher verzeichnen. Die Folge: Die Wälder und Äcker, Forst- und Landwirtschaft leiden unter Wassermangel, aber auch das Trinkwasser wird knapper. Deutlich wurde das u.a. in der niedersächsischen Gemeinde Lauenau im vergangenen August: dort kam zeitweise kein Tropfen mehr aus den Hähnen. An anderen Orten war letzten Sommer einiges vermeintlich Selbstverständliches verboten: Autos waschen, Swimmingpools füllen, Schwimmbäder öffnen. 2 4

 

Warum sollte jeder Wasser sparen, wenn doch kein Mangel daran herrscht?

Von einem „Wassermangel“ in Deutschland spricht bisher niemand. Es ist immer noch genug da, für jeden von uns, Tag für Tag. Dennoch möchten viele Menschen ihren Wasserverbrauch senken, keinen Tropfen des kostbaren Nass´ verschwenden. Recht so – oder überflüssig?

 

Grundlegend sollte man dazu Folgendes wissen: Wer Wasser nutzt, verbraucht es nicht. Es wird, wie das Nachhaltigkeitsportal utopia.de beschreibt, nur für eine Weile „aus dem Kreislauf ausgeborgt“. Das von uns genutzte Wasser wandert über die Abflüsse und die Toiletten in die Kanalisation und Klärwerke, wo es gereinigt und danach in die nächsten Gewässer geleitet wird. Schließlich versickert es wieder im Grund und wird am Ende wieder zu neuem Trinkwasser.5

 

Die andere Frage ist, ob es den wasserarmen Ländern irgendetwas bringt, wenn wir hierzulande weniger Wasser verbrauchen. So gestellt, kann diese Frage wohl grundsätzlich mit „Nein“ beantwortet werden. Denn das, was wir hier an Wasser einsparen, wird z.B. in Afrika nirgends genutzt werden können.

 

Die Ressource an sich wertschätzen

Doch deswegen unbesorgt Wasser verschwenden, es aus purem Überfluss in Strömen aus den Hähnen laufen lassen? Besser nicht. Denn, mal ganz abgesehen von den Fakten: Es scheint angemessen und ethisch richtig, bewusst und sparsam mit Wasser umzugehen, wenn wir doch wissen, dass in anderen Regionen der Welt Menschen verdursten und/oder nicht einmal eine Toilette mit Wasserspülung haben. Wer einen wirklich nachhaltigen Lebensstil pflegen will, wird keine Ressource, die die Erde uns schenkt, verschwenden und auch die Ressource Wasser wertschätzen. Dafür plädieren auch Experten wie z.B. Tim aus der Beek, Hydrologe vom IWW Rheinisch-Westfälischen Institut für Wasser in Mülheim an der Ruhr. Im WDR-Wissensportal quarks.de fragt er: „Muss ich wirklich Trinkwasser nutzen, um den Garten zu bewässern oder den Pool zu befüllen?“ Stattdessen regt er die Nutzung einer Zisterne im Garten an; dies sei eine „nachhaltige Alternative“, da sich dort Wasser sammeln und bei Bedarf nutzen lasse.2

 

Nicht zu vergessen: Die Nutzung von Wasser ist auch mit Energieaufwendung verbunden: Grundwasserentnahme, Trinkwasseraufbereitung, Verteilung des Wassers über Leitungen an die Haushalte: all das braucht Energie.

 

Was wir alle aber noch viel mehr beachten sollten, ist die Sauberkeit unseres Wassers. Das bedeutet, möglichst wenig Schadstoffe, Chemie etc. in den Wasserkreislauf zu bringen. Dazu kann – neben der Landwirtschaft, die die massenhaft verwendeten Dünger und Pflanzenschutzmittel reduzieren sollte – auch jeder Einzelne viel beitragen. Etwa durch ein allgemein umweltbewusstes Leben, Sparsamkeit bei der Nutzung von chemischen Putz- und Waschmitteln, Kauf von Bio-Lebensmitteln, Plastikvermeidung usw. Dazu müssen auch Fehler vermieden werden, die immer noch viel zu häufig begangen werden, etwa Dinge wie Medikamente, Farben oder Lacke in die Toilette oder den Abfluss zu kippen oder Autos zuhause statt in der Autowaschanlage zu waschen. Auf den Punkt gebracht: Wenig Wasser zu verbrauchen ist okay. Noch weit wichtiger ist allerdings, mit unserem Wasser sorgsam umzugehen.

 

Der Energieaufwand macht´s – deshalb am Warmwasser sparen!

Wasser tatsächlich zu sparen, macht dann richtig Sinn, wenn es um warmes Wasser geht. Denn durch Wassererhitzung wird ungeheuer viel Energie gebraucht – nach Schätzungen des Umweltbundesamtes (UBA) beträgt der Anteil für Warmwasser etwa 12 Prozent des Gesamtenergiebedarfs eines Haushalts.6 Das kommt vor allem bei der täglichen Körperhygiene zum Tragen. Thomas Holzmann, Vizepräsident des UBA, sagt in utopia.de: „Je weniger Wasser für Duschen und Baden erhitzt werden muss, desto weniger Energie wird verbraucht. Das entlastet das Klima und die Haushaltskasse.“ Laut Umweltbundesamt verbraucht Heißwasser ca. das Zehnfache der Energie, die für die Bereitstellung und Entsorgung des Wassers aufgewendet werden muss.5

 

Kennen Sie Ihren „Wasser-Fußabdruck“?

Unseren Umgang mit Wasser können wir übrigens auch noch auf ganz anderer Ebene steuern. Denn mit dem, was wir einkaufen, essen, trinken und anziehen, ist vielfach ein enorm großer Wasserverbrauch verbunden – nicht bei uns, sondern dort, wo die Produkte hergestellt oder angebaut werden. Und das sind wiederum sehr oft Orte, in denen Wassermangel herrscht. Roland Gramling vom World Wide Fund for Nature (WWF) spricht in utopia.de von einem sehr hohen „virtuellen“ Wasserverbrauch.5 Der sei um ein Vielfaches höher als unser faktischer Verbrauch von durchschnittlich 127 pro Kopf und Tag. So hinterlassen viele von uns, oft ohne sich darüber bewusst zu seinen, einen sehr großen „ökologischen Wasser-Fußabdruck“. 

 

Diesen zu verkleinern, ist tatsächlich gar nicht so schwer – und bietet gleichzeitig dann doch noch für jeden von uns eine Möglichkeit, die wasserarmen Länder und Regionen dieser Welt zu unterstützen: Sie besteht darin, darauf zu achten, wie viel „virtuelles“ Wasser in der (Bio-)Tomate aus Spanien, dem Baumwoll-Shirt aus Indien oder dem Stück Rindersteak aus Argentinien steckt. Und dann vielleicht grundsätzlich lieber regional, saisonal, das alltägliche Verhalten an Nachhaltigkeit auszurichten und unnötigen Konsum möglichst einzuschränken. So schließt sich dann auch der globale Kreis.

 

Wassersparen leicht gemacht

Wer nun tatsächlich in seinem Alltag zum Wasser-Sparfuchs werden will, kann das schon mit einfachsten Maßnahmen erreichen. Viele gute Tipps finden Sie hier7 – die wichtigsten haben wir im Folgenden schon einmal zusammengestellt.

Warmwasser einzusparen wo es nur geht, sollte immer ganz oben auf der Liste stehen. Nur ein paar Beispiele zum Warmwassersparen, gefunden im Klimaschutz- und Energiespar-Portal co2online.de:

 

  • Ein 2-Personen-Haushalt kann etwa 100 Euro Energiekosten pro Jahr sparen, wenn jeder nur eine Minute kürzer und bei einem Grad weniger duscht. Gute Dienste gerade beim Duschen leisten auch Sparduschköpfe.
  • Wer sich gerne ausgiebig im warmen Wasser aalt, sollte wissen, dass ein Vollbad besonders große Mengen an Warmwasser verbraucht. Gönnen Sie es sich deshalb vielleicht nur zu besonderen Anlässen – dann können Sie es gleich auch noch viel mehr genießen!
  • Ein­hebel­armaturen und Ein­hand­mischer statt Zwei-Griff-Armatur: Sorgen Sie mit einer „sparsamen Armatur“ dafür, dass Sie den Warm­wasser­zufluss mit nur einem Griff jederzeit regeln bzw. stoppen sowie den Wasserverbrauch senken können.
  • Möglichst energieeffiziente Waschmaschinen und Geschirrspüler kaufen: Da in diesen Geräten auch Wasser erwärmt wird, sparen Modelle, die weniger Wasser verbrauchen, gleichzeitig auch Strom. Viel Strom kann man auch mit einem modernen Durchlauferhitzer sparen.
  • Die Waschmaschine nur voll beladen anschalten und Wäsche mit möglichst niedrigen Temperaturen waschen. Die meiste Schmutzwäsche wird auch bei niedrigeren Temperaturen sauber, etwa wenn man sie mit Gallseife vorbehandelt.

 

Extra-Tipp:
Das Portal co2online.de stellt auf der Webseite einen Warmwasser-Rechner zur Verfügung, mit dem man den eigenen Warmwasserverbrauch schnell checken kann: https://www.co2online.de/service/energiesparchecks/wassercheck/

 

... und auch hiermit lässt sich ganz einfach der Wasserverbrauch senken

 

Viel Einsparpotenzial im Bad

Duschen, Baden, Zähneputzen, Rasieren und immer wieder Händewaschen: tagtägliche Routine in Millionen deutschen Haushalten. Bei nicht wenigen läuft munter das Wasser aus dem Hahn, während der Körper eingeseift, die Zähne geschrubbt oder die Barthaare gestutzt werden. So rinnen unvorstellbar große Mengen Wasser völlig überflüssigerweise durch den Abfluss. Besser: einen Zahnputzbecher verwenden, fürs Rasieren ein wenig Wasser ins Waschbecken laufen lassen. Und auch beim Einseifen unter der Dusche und beim Händewaschen sollte statt „Wasser marsch“ gelten: Hahn zudrehen!

 

Steter Tropfen erhöht den Verbrauch

Vielleicht schwer vorstellbar, aber wahr: Tropfende Wasserhähne und undichte Schläuche verursachen einen hohen Wasserverbrauch! Oft sind verkalkte Stellen die Ursache für das Leck, diese kann man z.B. mit Essig einfach entfernen. Ist eine Dichtung kaputt, lässt sich auch diese leicht reparieren bzw. austauschen.

 

Abspülen: Handarbeit vermeiden

Wer eine Spülmaschine zuhause hat, sollte nur noch diejenigen Dinge mit der Hand spülen, die keinesfalls in die Maschine dürfen. Nur stark verschmutztes Geschirr und Töpfe mit verkrusteten Resten müssen vorgespült werden, bei normal schmutzigen Geschirr ist kein extra Vorspülen nötig!

 

„Smart“ Putzen

Auch beim Putzen mit Eimer und Lappen kann man noch Wasser sparen. Nur leicht angeschmutzte Flächen kommen zuerst dran, das restliche Wasser wird dann noch für die Bodenreinigung oder besonders schmutzige Pfannen, Töpfe usw. genutzt.

 

Vollbad statt Dusche? Nur für frische Früchte!

Waschen auch Sie Ihr Obst und Gemüse am liebsten unter fließendem Wasser ab? Nicht nötig – besser ist es, Apfel, Tomate und Co. in einer Schüssel zu waschen. Das Wasser kann man danach übrigens noch wunderbar nutzen, z.B. zum Wässern von Pflanzen.

 

Beim Rasen ist weniger mehr

Was viele nicht wissen: Je öfter ein Rasen gemäht wird, desto mehr Wasser braucht er! Also übertriebenes Stutzen vermeiden. Für die Bewässerung des Rasens empfiehlt es sich, statt eines Rasensprengers, der sehr viel Wasser verbraucht, lieber einen sparsamen Tropfschlauch anzuschaffen.

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Helga Boschitz
Autor: Helga Boschitz

Helga Boschitz, Jahrgang 1966, ist freie Journalistin und Texterin, lebt in Nürnberg und gehört seit Januar 2016 zum apomio.de-Team. Nach Studium und Ausbildung arbeitete sie seit Anfang der 1990er-Jahre als Magazinredakteurin und Moderatorin in Hörfunk- und Fernsehredaktionen u.a. beim Südwestrundfunk, Hessischen Rundfunk und Westdeutschen Rundfunk. Medizin- und Verbraucherthemen sind ihr aus ihrer Arbeit für das Magazin „Schrot und Korn“ sowie aus verschiedenen Tätigkeiten als Texterin vertraut.

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